Neu: 

In den Programmfunktionen E-Brief, E-Versand und zentraler beA Dialog kann bei beA Nachrichten die Sendungspriorität ausgewählt werden. 

 

Zweck: 

Die Sendungspriorität ermöglicht für beA Nachrichten an Gerichte und Behörden die Kennzeichnung als eilbedürftig. 

 

Funktion: 

Die beA Sendungspriorität steht nur bei Justiz-Empfängern (Gerichte, Staatsanwaltschaften) zur Verfügung. Für den beA Versand von Anwalt zu Anwalt ist eine Eilbedürftigkeit systembedingt nicht vorgesehen und die Option deaktiviert. 

Die zur Auswahl stehenden Kategorien sind vorgegeben und können nicht um individuelle Eingaben ergänzt werden. 

In der Programmfunktion ZV-Auftrag Formular steht die Option beA Sendungspriorität ebenfalls zur Verfügung (siehe gesonderten aktuellen Hinweis). 

Der InfoPoint-Tooltipp weist auf die Auswahl der Kategorien hin. 

Im beA Postausgang wird die Eilbedürftigkeit in einer neuen Spalte angezeigt und eilbedürftige Nachrichten sind mit einem Symbol gekennzeichnet. 

Über einen Tooltipp (indem der Mauszeiger auf das Symbol bewegt wird) kann die ausgewählte Kategorie der Sendungspriorität für die jeweilige Nachricht angezeigt werden. 

Neu: 

In den Programmfunktionen E-Brief, E-Versand und zentraler beA Dialog kann bei beA Nachrichten die Vertraulichkeit (persönlich/vertraulich) ausgewählt werden. 

 

Zweck: 

Das Attribut persönlich/vertraulich kann genutzt werden, um per beA Hinweise auf Verstöße gegen Berufspflichten gemäß § 25 BORA in vertraulicher Form von Anwalt zu Anwalt zu übermitteln. 

 

Funktion: 

Bei Auswahl eines beA Absenders und Empfängers wird in den Programmfunktionen E-Brief, E-Versand und zentraler beA Dialog die Option persönlich/vertraulich aktiviert. 

Die Option persönlich/vertraulich steht nur bei beA Postfach Empfängern zur Verfügung. Bei anderen Empfängern (Gerichte, Behörden etc.) ist das Attribut persönlich/vertraulich nicht vorgesehen und die Option deaktiviert. 

Der InfoPoint-Tooltipp weist auf die vorgesehene Nutzung hin. 

Im beA Postausgang wird die Vertraulichkeit (persönlich/vertraulich) in einer neuen Spalte angezeigt und vertrauliche Nachrichten sind mit einem Symbol gekennzeichnet. 

Über einen Tooltipp (indem der Mauszeiger auf das Symbol bewegt wird) kann der Status der Vertraulichkeit für die jeweilige Nachricht angezeigt werden. 

Im Posteingang wird die Vertraulichkeit in einer neuen Spalte angezeigt und vertrauliche Nachrichten sind mit einem  Symbol gekennzeichnet. 

Um mit persönlich/vertraulich versehene beA Nachrichten im Posteingang abzurufen, ist das beA Recht 11 – Nachricht (persönlich/vertraulich) öffnen in der beA Weboberfläche erforderlich. Andernfalls verbleibt die Nachricht in der beA Weboberfläche und im Posteingang wird eine Mitteilungsnachricht angezeigt. 

Neu:

Zu den bereits bestehenden Betrefflogiken wurde für die zeitsparende automatische Verarbeitung von eingehenden E-Mails eine weitere Betrefflogik hinzugefügt.  

Zweck:

Posteingänge werden direkt zur E-Akte und ggf. in einen Benutzerpostkorb gespeichert. E-Mails können mittels einer vereinfachten Syntax in die E-Akte und den Postkorb gespeichert werden. Eine Bearbeitung der E-Mail im Posteingang entfällt.

Funktion: 

Folgt der Aktennummer zu Beginn des E-Mail-Betreffs ein Punkt „.“, wird direkt in die E-Akte gespeichert – ohne vorherige Anzeige im Posteingang oder Postkorb. Eine im Posteingang und/oder den E-Mail Konten bereits eingestellte Weiterleitung an einen Postkorb wird ignoriert. 

Beispiel:

8/22. Müller ./. Meier 

  • Speicherung in die E-Akte 8/22. 

Folgt dem Punkt nach der Aktennummer außerdem eine Benutzernummer im E-Mail-Betreff, erfolgt eine direkte Speicherung in die E-Akte und den Benutzerpostkorb. Eine im Posteingang und/oder den E-Mail Konten bereits eingestellte Weiterleitung an einen Postkorb wird ignoriert. 

Beispiel: 

8/22.1 Müller ./. Meier 

  • Speicherung in die E-Akte 8/22 nebst Postkorb des Benutzers 1. 

Technische Voraussetzung: 

  1. In den E-Mail Konten ist in der Spalte Empfangen / Senden der Posteingang oder ein Postkorb aktiviert.
  2. Aktivierung des Kanzlei E-Mail Receivers im Dienste Starter von RA-MICRO.
  3. Im Posteingang ist das empfangende E-Mail Konto als Quelle Import E-Mail gewählt.

Verfügbar ab RA-MICRO Version 2022.07.001

Das Modul E-Workflow enthält die neue Programmfunktion Datei-Anhänge, welche es ermöglicht, Dateien zur Adresse oder Akte zu speichern. Aktenübergreifende Dokumente wie Ausweise, Datenschutzerklärungen oder Vollmachten können somit auch außerhalb der E-Akte verwaltet werden.

Neue Dateien können bei geöffnetem Programmfenster außer mit Datei(en) hinzufügen auch per Drag-and-drop zu einer ausgewählten Adresse bzw. Akte gespeichert werden.

Mit Klick auf die Dateibezeichnung kann diese umbenannt werden, wobei nicht zugelassene Sonderzeichen wie +, *, < bei der Eingabe nicht angenommen werden. Über die Schaltfläche  kann der Anhang im jeweiligen Windows-Programm geöffnet und über die Schaltfläche  wieder gelöscht werden.

Die Möglichkeit, Datei-Anhänge auch dort zu speichern, wo sie benötigt werden, besteht außer im Modul E-Workflow im Direktaufruf aus dem Adressfenster, in Akte ändern, der Akteninfo und der E-Akte:

Werden mit dem Lösch-Assistenten Adressen oder Akten gelöscht, erfolgt dies auch für die dazu gespeicherten Datei-Anhänge.

Die Erstellung von PDF E-Akten wurde überarbeitet, sodass auch einzelne E-Akte Unterordner auswählbar sind.

Je nach gesetztem Filter können einzelne oder mehrere E-Akten, deren Unterordner sowie – bis zu sieben Tage im Voraus – Terminsakten umgewandelt, mit einem Passwort verschlüsselt und in dem vorgegebenen Ziel gespeichert werden.

Dem Fortschrittsbalken in der Abschlussleiste kann entnommen werden, welche E‑Akte derzeit umgewandelt und gespeichert wird und ob der Export vollständig erfolgt ist.

 

Um mehr Platz für die Vorschau zu gewinnen, wurde der Posteingang um die neue Einzeldokumenten-Ansicht erweitert:

Die damit angezeigte Bearbeitungszeile kann über oder unter der Vorschau positioniert werden. Mit Klick auf den grünen Pfeil wird das angezeigte Dokument verarbeitet und der nächste Posteingang angezeigt:

Auf elektronische Dokumente, die ins PDF-Format konvertiert werden, kann im Posteingang, der Outlook Schnittstelle, der E-Akte und im Postkorb ein Eingangsstempel aufgebracht werden.

  • Im Posteingang kann der Eingangsstempel über die Spalte Eingangsstempel pro Dokument aufgebracht werden. Als Vorschlag wird das aktuelle Tagesdatum verwendet:

Der Eingangsstempel wird in der Vorschau angezeigt und kann hier durch Anklicken verschoben werden. Über das Kontextmenü kann die neue Position des Stempels als neue Standardposition gespeichert werden.

Im Auslieferungszustand richtet sich die Position des Eingangsstempels nach der DIN-Norm für das Brief-Adressfeld.

  • In der Outlook Schnittstelle kann der Eingangsstempel für eingehende E-Mails und Anhänge über den E-Akte Speicher-Dialog aktiviert und die Position über die Vorschau kontrolliert bzw. geändert werden:

  • In der E-Akte und im Postkorb ist der Eintrag Eingangsstempel über das Kontextmenü des markierten Dokuments auswählbar. Dies kann dann nach der DIN-Norm für das Brief-Adressfeld oder an selbst gewählter Position gestempelt werden:

Mit der neuen Allgemeinen Einstellung 1.44 E-Akte kann je Benutzer die neue E-Akte 2 Oberfläche eingestellt werden. Diese Modernisierung hat die Zielsetzung verbesserter Ergonomie und Performance. Die wesentlichen Funktionalitäten für die alltägliche Nutzung der E-Akte sind in der E‑Akte 2 bereits realisiert. Im Laufe der weiteren Entwicklung soll insb. auch in Berücksichtigung der Kunden-Anforderungen aus der Praxis der digitalen Kanzlei der Leistungsumfang erweitert werden.

Zwischen beiden Versionen der E-Akte kann gewechselt werden. Die WebAkte ist in der E-Akte 2 noch nicht implementiert; dies ist für den Sommer 2022 vorgesehen.

Wir empfehlen grundsätzlich allen Kunden nunmehr die Umstellung auf Microsoft SQL, um die RA‑MICRO Neuentwicklungen, insb. den Kalender 3 oder die neue E-Akte 2, nutzen zu können. RA‑MICRO legt künftigen Neuentwicklungen die SQL Datenhaltung zugrunde, weil nur so den stetig wachsenden Anforderungen der digitalen Anwaltskanzlei und den ansteigenden Dateimengen sicher und performant entsprochen werden kann.

Bei der i. d. R. nur mit geringem Aufwand verbundenen Umstellung sind bei kleineren Anlagen der RA-MICRO Technische Support, ansonsten stets auch die RA-MICRO Vor Ort Partner behilflich. Für die empfehlenswerte zusätzlich gesonderte Datensicherung des RA-MICRO SQL Servers steht ein RA‑MICRO Datensicherungsprogramm zur Verfügung.

Zur strukturierte Auswahl und Anlage von Unterordnern in der E-Akte sowie zur Anlage und Nutzung gesonderter referatsbezogener Unterordner bei der Aktenanlage werden in der E-Akte neu angelegte Unterordner nicht mehr automatisch zur Liste der Unterordner hinzugefügt, sondern nur zur jeweiligen Akte.

In der E-Akte werden Unterordner über Datei, Unterordner anlegen oder über das Kontextmenü eines Aktenknotens ebenfalls mit Unterordner anlegen angelegt bzw. gewählt:

Wird in die Zeile eine Ordnerbezeichnung eingegeben, die noch nicht vorhanden ist, wird der Unterordner einmalig nur zu dieser Akte gespeichert, nicht jedoch in der Auswahlliste für spätere Nutzung angezeigt.

Sollen Unterordner dauerhaft und als Auswahlliste zur Verfügung stehen, sind diese während der Aktenanlage referatsbezogen über die Auswahlliste anzulegen, die über den Drei-Punkte-Button aufgerufen wird:

Wird für ein Referat eine referatsbezogene Unterordner-Liste in Akte anlegen, Unterordner E-Akte, Option referatsbezogen angelegt, zeigt die Auswahlliste in der zugeordneten E-Akte ebenfalls nur diese referatsbezogenen Unterordner an. Neu hinzugefügte Unterordner werden nur in dieser E-Akte gespeichert, es sei denn, sie werden der Auswahlliste der referatsbezogenen Unterordner über den Drei-Punkte-Button hinzugefügt.

Zur Nutzung von Unterordnern ist die Einstellung 1.17 Unterordner verwenden unter Kanzlei, Modul Einstellungen, E-Workflow, 1 E-Akte, 1.2 Speichern zu setzen. Außerdem wird das Benutzerrecht E-Akte-Unterordner-Bezeichnungen anlegen/löschen/umbenennen unter Kanzlei, Benutzerverwaltung, Rechte, E-Workflow, E-Akte vorausgesetzt.

Die Elektronische Versicherungskommunikation gewährleistet den papier- und zeitsparenden Online-Versand vollstrukturierter und damit maschinenlesbarer Deckungsanfragen und Kfz-Schaden­meldungen inkl. Folge­korres­­pondenzen an die teilnehmenden Versicherungen.

Sie bietet schnelle Bearbeitung bei minimiertem Arbeits­aufwand. Anlagen sind in der Regel nicht erforderlich, im Bedarfsfall aber, z. B. bei Folgekorrespondenzen, möglich. Mit einem voll­struk­turierten Online-Versicherungsdialog werden unnötige Rückfragen vermieden.

Die erforderlichen Aktenstammdaten werden – falls vorhanden – inkl. der Rechtsschutzversicherung (RSV) bzw. der gegnerischen Kfz-Haftpflicht­ver­sicherung automatisch aus der Akte übernommen. Die Elektronische Versicherungskommunikation unterstützt das Nachtragen fehlender Daten mit Infos und Bedienungs­hinweisen. Die Liste teilnehmender Versicherer informiert darüber, welche Versicherungen für die Elektronische Versicherungskommunikation zugelassen sind.

Beim ersten Start erfolgen automatisch Registrierungen bei den Versicherungsdienstleistern drebis und e.Consult, wobei bereits vorhandene Registrierungen in der Titelleiste über das Zahnradsymbol in den Erweiterten Einstellungen erfasst und so weiter genutzt werden können. Für bestimmte Versicherungen kann über die Schaltfläche Bearbeiten festgelegt werden, über welchen Dienstleister der Versand erfolgen soll.

Bereits zur RSV im RSV-Betreff bzw. zur gegnerischen Haftpflichtversicherung zur Akte erfasste Daten wie Versicherungsschein-, Schadennummer sowie weitere gegnerischen Daten bei der Schadenmeldung wie Kfz-Kennzeichen, Unfalltag etc. werden automatisch vorgeschlagen. Fehlende Angaben können ergänzt werden.

Als Anfrageart wird bei der RSV automatisch Erst-Deckungsanfrage vorge­schlagen, bei weiteren Anfra­gen in der Sache stehen Deckungs­erweiterung bzw. Folgekorres­pondenz zur Verfü­gung.

Mit der Auswahl Kfz-Schaden ist die Schadenmeldung selbst bis hin zu weiteren Folge­korrespondenzen möglich. Die Auswahl Schadens­­parte ermöglicht die Entscheidung zwischen Kraftfahrthaftpflicht-, Fahrzeugvoll- und Fahrzeugteilversicherung.

Über die Schaltfläche Start werden die Stammdaten zur Vervollständigung der Versicherungsdaten aus dem linken Bereich in den Online-Dialog der jeweiligen Versicherung übertragen. Der Inhalt der Anfrage ergibt sich aus der Beantwortung von Fragen im Online-Formular. Am Ende des Versicherungs­dialogs erfolgt eine Zusammenfassung, sodass die Angaben vor dem Versand des Online-Formulars kontrolliert werden können. Eine Versandbestätigung zur Deckungsanfrage an die RSV bzw. für die Kfz-Schaden­meldung wird im Anschluss automatisch in die zugeordnete E-Akte gespeichert.

Mit Rechtsschutz wird eine Deckungsanfrage online an die zur Akte gespeicherte Rechtsschutz­versicherung (RSV) übermittelt: Mit Kfz-Schaden wird die Kfz-Schaden­regulierung online abgewickelt:

Zum Rech­nungs­­ausgleich durch die RSV ist die Rechnung RVG des Moduls Gebühren mit aktivierter Option Rechnungsausgleich durch RSV – ggf. unter Angabe einer Selbstbeteiligung, falls diese nicht schon im RSV-Betreff erfasst wurde und hier vorgeschlagen wird – und mit Rechnungsnummer an die Mandantschaft zu adressieren. Die anschließende Übergabe an den E-Brief über die Abschluss­leiste der Rechnungsvorschau ist erforderlich, um die elektronische Kommunikation mit der RSV nicht zu unterbrechen. Nach Übermittlung an den Postausgang erfolgt dort der Rechnungsversand an die Mandantschaft und – in maschinenlesbarer Form – an die RSV.

Der Posteingang prüft automatisch auf Übermittlungs­bestäti­gungen und Antworten der Versicherer. Diese werden zur zeitnahen Bearbeitung durch den zuständigen Benutzer – falls im Posteingang so eingestellt – an den gewählten Postkorb weitergeleitet. Über die Erweiterten Einstellungen der Elektronischen Versicherungskommunikation kann zusätzlich gewählt werden, ob Benachrichti­gungen der Versicherungen auch per E-Mail erfolgen.

Für die Nutzung der Elektronischen Versicherungs­kommunikation wird die Erfassung der RA-MICRO Online (RMO-) Benutzerdaten in der RA-MICRO Benutzerverwaltung erwartet.

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