Kurz vor Ablauf der Umsetzungsfrist für die Neuerungen aus der europäischen Geldwäscherichtlinie wurde das Geldwäschegesetzes (GwG) weiter an die europarechtlichen Vorgaben angepasst. So hat sich zum 1. Januar 2020 der Anwendungsbereich erweitert. Die Änderungen betreffen u. a. „Rechtsanwälte, Kammerrechtsbeistände, Patentanwälte sowie Notare, soweit sie (…) den Mandanten im Hinblick auf dessen Kapitalstruktur (…) beraten“. Speziell diese Regelung könnte mitunter sehr weit verstanden werden. Die Gesetzesmaterialien deuten aber auf kapitalrelevante Beratungen von Unternehmen hin. Die Rechtsanwaltskammern informieren teilweise sehr detailliert über die Änderungen, zum Beispiel die RAK München und die RAK Sachsen.

Die RA-MICRO Aktenvorblätter eignen sich in diesem Zusammenhang sehr gut, um die Geldwäscheverdachtsprüfung standardmäßig einzupflegen. Mit einem entsprechenden Formular kann die Geldwäscheverdachtsprüfung insbesondere bei Verneinung aller Fragen einfach zur E-Akte dokumentiert werden. Auch in allen anderen Fällen ist eine zügige gesetzeskonforme Dokumentation möglich. Bei Fragen hierzu hilft Ihnen auch gerne Ihr Vor-Ort-Partner weiter.

Gastbeitrag von RA Alexander Zieschang, RA-MICRO Vor-Ort-Partner in Dresden.