Internet, Browser & Mail

Sicheres und effizientes Informationsmanagement zählt zu den großen Herausforderungen für Unternehmen sowie für alle Berufsgruppen, denen sensible Informationen anvertraut werden. Nicht nur die sichere Verwahrung der Informationen, z. B. in einer verschlüsselten Cloud, ist erforderlich, sondern oftmals auch eine praktikable Lösung, mit der sie Dritten in einer kontrollierten Umgebung zugänglich gemacht werden können.

Für letzteres wurden virtuelle Datenräume entwickelt. Ein virtueller Datenraum ist eine abgeschlossene Cloud, in der ausgewählte Personen Zugriff auf Dokumente und Daten erhalten. Die Struktur des Datenraums erlaubt dabei, Zugriffs- und Bearbeitungsrechte individuell zu vergeben, und stellt über eigene Anzeigeprogramme sicher, dass Dokumente den Datenraum nicht ohne Zustimmung des Eigentümers verlassen, also weder gedruckt noch gespeichert werden können. Dies ist wichtig z. B. im Rahmen eines Unternehmensverkaufs, bei dem der potenzielle Käufer sich über das Unternehmen informieren will, dieses aber zugleich verhindern muss, dass Geschäftsgeheimnisse nach außen dringen (Due Diligence Prüfungen).

Datenräume werden von den unterschiedlichsten Anbietern entwickelt. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des User Interfaces und der verwendeten Technologie. Bei der Auswahl eines geeigneten Datenraumes gilt es folgende Aspekte zu beachten:

  • Bietet der Datenraum eine intelligente Rechteverwaltung, mit der Zugriffs- und Bearbeitungsrechte einfach und übersichtlich gesteuert werden können?
  • Ist der Identifizierungsprozess, mit dem z. B. gegnerische Anwälte in den Datenraum eingeladen werden sicher? Sinnvoll ist mindestens eine 2-Faktoren-Authentifizierung.
  • Bietet der Datenraum ein Q&A Element, über das Rückfragen zu Dokumenten an die zuständigen Stellen gerichtet werden können?
  • Werden alle Zugriffe auf den Datenraum und einzelne Dokument sowie Veränderungen an Dokumenten vollständig technisch dokumentiert? In diesem Zusammenhang bietet sich z. B. die Nutzung der Blockchain-Technologie an.

Liefert die DSL-Leitung nicht die benötigte Geschwindigkeit, blieb bislang nur der Griff zu teuren und oftmals volumenbegrenzten LTE-Tarifen. Über das Mobilfunknetz erreichen diese Internetverbindungen ein Vielfaches der kabelbasierten Verbindungen. Sie waren aber nicht mit DSL-Leitungen kombinierbar, wodurch zwei Internet-Verträge für eine höhere Kostenbelastung sorgten.

Sogenannte Hybrid-Router verbinden die Vorteile beider Breitbandtechnologien und kommen mit einem einzigen Vertrag aus. Sie verfügen über ein Steuerungssystem, das je nach Anforderung mehr Bandbreite zur Verfügung stellt. So genügt im normalen Tagesgeschäft, z. B. zum Versenden von E-Mails, auch eine geringe DSL-Geschwindigkeit. Stehen der Versand größerer Datenpakete in die WebAkte, ein Backup auf einen verschlüsselten Server oder ein Update an, schaltet der Hybrid-Router automatisch auf die schnellere LTE-Verbindung um. Hohe Geschwindigkeiten stehen somit genau dann zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden, ohne dass das Datenvolumen im Tagesgeschäft zur Neige geht.