Das Amtsgericht Köln hat die Frage ausgeurteilt, ob auch für Mahnschreiben, die weitestgehend automatisch über die Software eines Rechtsanwalts generiert werden, eine Geschäftsgebühr anfällt. Mit Urteil vom 05.03.2020 (Az. 120 C 137/19) hat es entschieden, dass dem nicht entgegensteht, dass Algorithmen rechtsanwaltliche Dienstleistungen erbringen.

Automatisierte Abläufe sind mit der Kanzleisoftware RA-MICRO seit Jahren üblich, differenzierte Textbausteinverwaltung unter intelligenter Einsetzung von Stammdaten zählt zu dem Tagesgeschäft unserer Kanzleien. Zumal die Abrechnung über das Gebührenmodul erfolgt, ist hier eine Unterstützung durch die IT die gelebte Praxis. Im gerichtlichen Mahnverfahren ist die maschinenlesbare Kommunikation mittlerweile sogar verpflichtend für Berufsträger.

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