Mit der Version 13213.01 kann es bei der Auswahl der Gebühr nach 2500 VV RVG zu Rundungsdifferenzen kommen, da das Gebührenprogramm kaufmännisch rundet.

Je nachdem ob vom Bruttobetrag die Umsatzsteuer herausgerechnet oder die Umsatzsteuer dem Nettobetrag hinzugerechnet wird, entsteht eine Umsatzsteuerdifferenz von 0,01 EUR.

Um diese Differenz auszuschalten, kann die Abrechnung der Beratungshilfegebühr über G44 – Pauschalhonorar Brutto erfolgen.

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Hierzu kann einmalig ein neuer Eintrag in die Auswahlliste aufgenommen werden und steht künftig für diese Abrechnungen zur Verfügung. Mittels der üblichen Textbausteine kann somit eine entsprechende Rechnung mit 15,00 EUR brutto erstellt werden.

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Aufgrund der Änderung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes wurde das Gebührenprogramm angepasst.

Auf der Stammdatenseite bei Rechnungserstellung ist es nunmehr möglich, zwischen der Gebührentabelle bis 7/2013 und der Gebührentabelle ab 8/2013 zu wählen.

Voreingestellt ist hier jeweils die zum Aktenanlagedatum gültige Gebührentabelle.

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Mit Einführung des GNotKG stellen wir ein neues Abrechnungsprogramm für unsere Notarkunden mit der Version 13123.01 zur Verfügung. Dieses ist mit einer Touch-optimierten Bedienoberfläche ausgestattet.

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Hierüber können Rechnungen oder auch Vorschussrechnungen nach dem GNotKG erstellt werden.

Soll eine Abrechnung noch nach der KostO erfolgen, steht in der Abschlussleiste eine Schaltfläche zum Wechsel des Abrechnungsprogramms zur Verfügung. Nach der KostO müssen die Geschäfte abgerechnet werden, deren Auftrag vor Inkrafttreten des GNotKGs erteilt wurde.

Nach Eingabe und Bestätigung der Aktennummer stehen die zur Akte gespeicherten Daten zur Verfügung, ebenso die hinterlegten Entwürfe. Diese können bei Bedarf über das Kontextmenü gelöscht werden.

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Im Fenster Rechnugnskörper unter der Schaltfenster Vorlagen hinzufügen bieten wir eine Vielzahl von Vorlagen an, welche in Zusammenarbeit mit der Bundesnotarkammer die kanzleiüblichen Geschäfte abbilden.

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Eigene Vorlagen können ergänzt und im Fenster Vorlagen wieder gelöscht werden.

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Auslagen können über ein separates Fenster nach KV-Nummern erfasst werden. Hinterlegte Kosten aus dem Kostenblatt und/oder Aktenkonto werden automatisch eingelesen.

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Im Fenster Textbausteine können die gewohnten Textbausteine ausgewählt werden. Eine Rechnungsvorschau steht ebenfalls zur Verfügung.

Es kann zudem ausgewählt werden, ob eine Aufschlüsselung der abgerechneten Auslagen mit ausgedruckt werden soll.

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Im Fenster Buchung/Druck können wie gewohnt Angaben zur Rechnungsnummer, der Buchung, dem Zahlungsverkehr und die Weiterverarbeitung gewählt werden.

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In der Abschlussleiste auf der linken Seite befindet sich eine Hinweis-Schaltfläche. Neben der bekannten Slidermeldung für Bedienhinweise können über dieses Feld die noch vorhandenen Hinweise in einer Liste eingesehen werden. Sofern ein Verarbeitungshindernis behoben wurde, wird der Hinweis aus dieser Liste gelöscht.

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Auch das Berechnungsfenster (AltGr+J) wurde an die neue Bedienoberfläche angeglichen. Sämtliche Funktionalitäten stehen in gewohnter Weise zur Verfügung.

Der Basiszinssatz wird zum 1. Januar und 1. Juli eines jeden Kalenderjahres neu festgesetzt. Die Anpassung kann manuell vorgenommen werden.

Hierfür ist in den Einstellungen der Zwangsvollstreckung die Registerkarte Forderungskonto und hier dann Basiszinstabelle fortschreiben zu wählen.

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Sodann kann ein neuer Eintrag hinzugefügt werden.

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Das Formular ist in der Zwangsvollstreckung über das Programm „Z21 PfÜB“ aufrufbar. Hierzu ist bei „Antrag“ der Eintrag „Richterliche Durchsuchungsanordnung“ auszuwählen.

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Mit der Version 13252.01 kann eine Teilzahlungsvereinbarung auch hinsichtlich der neuen Regelung gem. § 31b RVG erfolgen.

Soweit kein Streit über den Bestand der Forderung besteht, ist dfür die Teilzahlungsvereinbarung eine Einigungsgebühr nach Nr. 1000 VV RVG abzurechnen. Gem. § 31b RVG ist die Gebühr nach Nr. 1000 VV RVG lediglich nach einem Wert von 20 % des Gegenstandswertes zu ermitteln.

Für die Zugrundelegung des Gegenstandswertes wrude auf der Maske Teilzahlungsvereinbarung eine neue Checkbox eingefügt.

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Über diese Checkbox kann nicht nur die Option “gem. § 31b RVG” ausgewählt werden, sondern auch “inkl. Zinsen/Kosten”.

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Wenn die Option “Übersendungsanschreiben” nebst Funktion “Per E-Brief versenden” aktiv sind, kann der ZV-Auftrag nicht an die Briefdatei übergeben werden.

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Soll der ZV-Auftrag nicht per E-Brief versendet werden, so müsste zuvor die Versandfunktion oder die gesamte Option des Übersendungsanschreibens deaktiviert werden.

Die Funktion wird, je nachdem welches Betriebssystem Sie verwenden, über unterschiedliche Bereiche gestartet. Über die Systemsteuerung bzw. System können Sie Ihre Windows-Edition einsehen.

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Windows 7 oder 8.0:

Sollten Sie keine Mobile-Box eingerichtet haben, wird die Funktion über RA-MICRO Mobile unter Berechnungen / Tabellen gestartet.

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Ansonsten können Sie die Funktion (sowie auch weitere Berechnungstools) über Ihre Mobile-Box starten.

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Windows 8.1:

Hier ist die Installation der kostenlosen RA-Mobile-App erforderlich. Diese enthält insgesamt 10 bekannte Berechnungstools wie z.B. die Ratenberechnung und das Kostenrisiko.

Weitere Informationen können über den Windows Store eingesehen werden. Eine Verlinkung zur App bzw. zum Download finden Sie über die Kachel RA-MICRO Mobile bzw. über die eingerichtete Mobile-Box.

Über den Store wird der Download über den entsprechenden Installations-Button durchgeführt.

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Seit der Version 13252.01 steht Ihnen der Mehrwertsteuerrechner als touchbedienbares Programm mit einer neuen Oberfläche zur Verfügung.

Nach Eingabe eines Betrages in der Mitte kann die Berechnung für 19 % sowie für 7 % erfolgen. Das Ergebnis wird in den beiden unteren Kacheln ausgegeben.

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Das Ergebnis kann sogar an das Clipboard übergeben werden, um es z. B. in einem Word-Dokument einzufügen. Die Funktion befindet sich in der oberen Leiste.

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