Neu:

In Lohn/Gehalt wurde aufgrund der Förderung der Elektromobilität die Möglichkeit geschaffen, in Gehaltsabrechnungen ab dem Kalenderjahr 2020 eine Gehaltsumwandlung für E-Fahrzeuge zu berücksichtigen.

Zweck:

Der Arbeitgeber least Dienstfahrräder und stellt sie den Mitarbeitern zur Verfügung. Mitarbeiter, die das E-Bike auch privat nutzen möchten, beteiligen sich per Gehaltsumwandlung an der Leasingrate. In diesem Fall muss der Mitarbeiter für das vom Arbeitgeber überlassene Dienstrad 0,25 % des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Näheres regelt ein Überlassungsvertrag mit dem Mitarbeiter.

Funktion:

Auf der Karteikarte LSt/KiSt wird der Betrag für die E-Fahrzeug Gehaltsumwandlung eingegeben.

In der Gehaltsabrechnung wird die Gehaltsumwandlung wie nachstehend ausgewiesen:

Neu:

Einzelne Zahlungsdateien können per Chiffre geschützt werden.

Zweck:

Die neue Möglichkeit des Schutzes per Chiffre schafft die Voraussetzung für das sichere Arbeiten mit einer Zahlungsdatei innerhalb des Kanzleialltages. So können sensible Zahlungsdaten, z. B. monatliche Gehaltsüberweisungen, vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.

Funktion:

Für die Nutzung des gewünschten Schutzes wird vorausgesetzt, dass zuvor im Modul Kanzlei in den Allgemeinen Einstellungen auf der Karteikarte 2 Chiffren entweder die Chiffre Buchhaltung oder die Chiffre E-Ü Rechnung aktiviert wurde.

Bei aktivierter Chiffrenabfrage ist die Anzeige oder Bearbeitung einer Zahlungsdatei sowie die Erstellung bzw. der Versand einer SEPA Datei nur nach vorheriger Eingabe der Chiffre möglich.

Neu:

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/55/EU wurde für Fibu I Nutzer die Möglichkeit geschaffen, XRechnungen gemäß der europäischen Norm für die elektronische Rechnungsstellung EN-16931 aus RA-MICRO heraus an Behörden und Gerichte zu versenden.

Die erforderliche Option XRechnung steht in Rechnung RVG und Notar Kostenrechnung zur Verfügung.

Zweck:

XRechnung wird als Standard für elektronische Rechnungen insbesondere im Rechnungsaustausch mit öffentlichen Auftraggebern in Deutschland verwendet.

Funktion:

Nach der Wahl von XRechnung wird ein Feld für die Leitweg-ID eingeblendet. Hier ist die Leitweg-ID, welche im Zuge der Auftragsvergabe durch den Auftraggeber mitgeteilt wurde, einzutragen.

Die Rechnung wird im Anschluss wie gewohnt erstellt.

Die XRechnung kann mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen werden, um den Formerfordernissen der §§ 10 Abs. 1 S. 1 RVG, 19 Abs. 1 S. 1 GNotKG zu genügen. Dafür ist eine einfache Signatur Voraussetzung.

In Rechnung RVG wird diese auf der Seite  für Briefkopf-, Schlusstext- und Grußformel-Auswahl eingefügt.  

In der Notar Kostenrechnung wird die einfache Signatur bereits auf Seite 1 eingefügt.

Soll die XRechnung eine qualifizierte elektronische Signatur erhalten, so muss diese beim Versand eingefügt werden, z. B. über das besondere elektronische Anwaltspostfach beA.

Nach Rechnungserstellung kann die XRechnung auf verschiedenen elektronischen Wegen versandt werden. Dazu wird eine Datei im *.xml-Format erstellt. Für die Erstellung dieser Datei erfolgt eine Validierung.

Die versandte XRechnung wird im Rechnungsordner unter Angabe des Versandweges gespeichert.

Weiterhin erfolgt ein Speichern in der E-Akte, sowohl als *.xml wie auch als lesbares *.pdf. So kann aus der E-Akte heraus die erstellte XRechnung zu einem späteren Zeitpunkt erneut versendet werden.

Neu:

Im Journal wurde eine weitere Filtermöglichkeit nach der Adressnummer zur Verfügung gestellt.

Zweck:

Dieser Filter dient der Übersichtlichkeit, da nun gezielt nach Buchungen zu einer individuellen Adresse ausgewertet werden kann.

Funktion:

Durch die Angabe einer Adresse im Filterbereich bei gesetzter Option Zwischensummen, Auswahl MwSt-Satz kann z. B. adressbezogen nach Umsatzerlösen 16%/19% MwSt gefiltert und sortiert werden.

Neu:

Mehrere markierte E-Mails können gleichzeitig mithilfe des E-Akte Speicherdialogs zu einer E-Akte gespeichert werden.

Zweck:

Sollte mehr als eine E-Mail in MS Outlook zu einer E-Akte gespeichert werden, so konnte dies bisher nur einzeln und nacheinander erfolgen. Um ein schnelleres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen, können mehrere markierte E-Mails gleichzeitig in einer E-Akte gespeichert werden.

Funktion:

Nach dem Markieren mehrerer E-Mails kann über das Kontextmenü (rechte Maustaste)

nachfolgender Speicherdialog aufgerufen werden:

Nach Eingabe einer Aktennummer ist die Auswahl eines Schlagwortes, einer Rubrik und/oder eines Unterordners möglich.

Die Option Bemerkung aus E-Mail-Betreff ist standardmäßig gesetzt. Hierbei wird der jeweilige E‑Mail-Betreff als Bemerkung zu den in der E-Akte zu speichernden E-Mail-Dokumenten übernommen.

Soll für alle E-Mails eine identische Bemerkung zur Akte gespeichert werden, so ist die Option Bemerkung aus E-Mail-Betreff abzuwählen und ein eigener Betreff zu erfassen, der für die gewünschten E-Mail-Dokumente als einheitliche Bemerkung übernommen wird.

Bei nur einer markierten E-Mail erfolgt der Aufruf des Standard-Speicherdialogs zur E-Akte.

Technische Voraussetzung:

Aktivierung der RA-MICRO Office Schnittstelle Microsoft Outlook EA E-Akte im Modul Kanzlei unter Office-Schnittstellen.

Neu:

Die nach dem GwG vorgenommene Überprüfung, ob der Anwalt/Notar für das konkrete Mandat Verpflichteter nach dem GwG ist, kann zu einer Akte gespeichert und ausgegeben/ausgewertet werden.

Zweck:

Dokumentation der erfolgten Prüfung nach § 2 Abs. 1 Nr. 10 Geldwäschegesetz (GWG).

Funktion:

In den Programmfunktionen Akte anlegen, Akte ändern und Akte kopieren kann das Ergebnis der Überprüfung, ob das konkrete Mandat den in § 2 Abs. 1 Nr. 10 Geldwäschegesetz (GwG) genannten Tätigkeitsbereichen zuzuordnen ist, über die Auswahlliste Prüfung GwG gewählt werden.

Über die Programmfunktion Akteninfo wird das Prüfungsergebnis für die jeweilige Akte angezeigt.

Im Aktenregister wird über die neue Spalte GwG die in der Akte gespeicherte Auswahl angezeigt. Über den Filter Prüfung GwG kann ermittelt werden, für welche Akten eine Überprüfung erfolgt ist und mit welchem Ergebnis.

Auf den Aktenvorblättern kann das Ergebnis über neue Datenfelder/Platzhalter ausgegeben werden.

Die mitgelieferten Aktenvorblätter Rechtsanwalt I/Notar allgemein (TAV-/AVB-Format) wurden standardmäßig um die Ausgabe erweitert. Für die übrigen Aktenvorblätter steht ein neues Datenfeld Status Prüfung GwG zur Verfügung.

Die mitgelieferten Aktenvorblätter im RTF-Format wurden ebenfalls um die Ausgabe der GwG-Prüfung erweitert, die angepassten Aktenvorblätter können über die Textbausteinaktualisierung in der Programmfunktion Standardtexte aktualisiert werden. Für eigene RTF-Aktenvorblätter oder Textbausteine wurde ein neuer Rubrum-Platzhalter (<$77>) zur Verfügung gestellt.

Neu:

Die Programmfunktion zum Einfügen von Rubrum-Platzhaltern –  – wurde in die Hauptregister­karte RA-MICRO, Gruppe Textbausteine verschoben.

Zweck:

Über die neue Schaltfläche  können Rubrum-Platzhalter einfacher und schneller in neue Textbausteine bzw. vorhandene Textbausteine eingefügt werden.

Funktion:

Nach Aufruf von  erfolgt der Aufruf der Maske RA-MICRO Stammdaten-PH einfügen, welche beliebig links, rechts bzw. oben in Word angeheftet und auch hinsichtlich der Größe angepasst werden kann.

 Mittels Doppelklick lassen sich die Listen öffnen und die darunter aufgelisteten Rubrum-Platzhalter können ebenfalls via doppelten Mausklick in einen vorhandenen oder neuen Textbaustein eingefügt werden.

Rubrum-Platzhalter dienen z. B. der Erstellung von Klagerubren und werden in Textbausteinen mit vorhandenen Akten- bzw. Adressdaten ersetzt.

 

Neu:

Mit dem Korrespondenzkürzel VK können weitere Beteiligte als Streitverkündete mit einem Unterbeteiligten als Bevollmächtigtem zur Akte gespeichert werden.

Zweck:

Streitverkündete und deren Bevollmächtigte können als Unterbeteiligte in einem Rubrum dargestellt werden, z. B. im Rahmen einer Klage oder eines selbstständigen Beweisverfahrens.

Funktion:

In der Akte muss der Streitverkündete als weiterer Beteiligter mit dem Korrespondenzkürzel VK angelegt werden. Dem Streitverkündeten kann ein Unterbeteiligter hinzugefügt werden, der im Rubrum als Vertreter des Streitverkündeten dargestellt wird.

Im Anschluss ist das Rubrum um die neuen Rubrum-Platzhalter für den Streitverkündeten und dessen Vertreter zu ergänzen. Hierfür wurden die nachfolgenden Rubrum-Platzhalter zur Verfügung gestellt, welche mittels doppeltem Mausklick in den gewünschten Rubrum-Textbaustein eingefügt werden können,

welcher anschließend – z. B über die Sternchen-Methode mit *rubvs – in einen Schriftsatz an das Gericht eingelesen werden kann: