Neu:

RA-MICRO OneClick startet auf PCs mit Windows 10 64-Bit-Betriebssystem (für alle RA-MICRO Arbeitsplätze grundsätzlich empfohlen) RA-MICRO Programmfunktionen mit einem einzigen Mausklick vom oberen Desktoprand. Voraussetzung ist, dass RA-MICRO auf dem PC von einem Benutzer ausgeführt wird.

Zweck:

Einfacherer und schneller Zugang zu den vom Benutzer meistbenutzen RA-MICRO Programmfunktionen sowie auf Word und Outlook.

Funktion:

OneClick kann je Arbeitsplatz unter Kanzlei, Allgemeine Einstellungen/Programmstart, 6.19 RA-MICRO OneClick starten aktiviert werden. Mit gesetzter Einstellung wird mit dem RA-MICRO Programmstart OneClick gestartet und ist am oberen Bildschirmrand als dünne Leiste mit den Farben rot, gelb, schwarz sichtbar. Diese Leiste kann, die Maus links gedrückt haltend, verschoben werden.

Wird mit dem Mauszeiger eine der drei farbigen Streifen berührt, öffnet sich je eine Liste von Programmfunktionen, die mit der Maus angewählt und dann durch Klick auf den Programmfunktionsnamen gestartet werden können.

Die drei Listenelemente sind mit den Themen Allgemein, Fibu/ZV und Rechtsanwalt vorbelegt, hier wurden die typischerweise meistbenutzten Programmfunktionen voreingestellt. Mit Rechtsklick auf einen Listentitel kann die Liste individuell konfiguriert werden, indem aus der linken Liste aller startbaren RA-MICRO Funktionen die rechte Liste zusammengestellt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie in diesem Video.

Neu:

In der Word Schnittstelle wurde in der Maske E-Versand (PDF) die Option für ERVV Konformität OCR bearbeiten eingefügt.

 

Zweck:

Aufgrund von zahlreichen Kunden-Beanstandungen zur Verschlechterung der Dokumentenqualität von beA-Sendungen in der E-Akte infolge der OCR-Erkennung im Postausgang wurde die Möglichkeit geschaffen, dieses Verhalten des Postausganges bereits bei der Versendung zu beeinflussen und diese Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Sei es, weil bekannt ist, dass dieses Empfängergericht die ERVV nicht streng auslegt, sei es, weil man erkennt, dass z. B. Fotos enthalten sind, die keinen Text (z. B. Straßenschild, Autokennzeichen) enthalten und daher nicht OCR-behandelt werden müssen. Das ist mit Word nicht möglich, dazu ist nur der erstellende Benutzer in der Lage. Die OCR-Behandlung ist abzuwählen.

Hinweis: RA-MICRO stellt das OCR-Programm Omnipage bei Start auf mittlere Dokumentenqualität ein, was lt. Omnipage mit einer „geringen“ Beeinträchtigung der Dokumentenqualität einhergeht. Es gibt auch die Möglichkeit der Omnipage-Speicherung mit hoher Qualität, was aber mit einer Dateivergrößerung bis auf das 20-Fache einhergeht. Dies ist wegen der Begrenzung der beA-Sendungsgröße und wegen des Speicherplatzbedarfes der E-Akte nicht im Regelbetrieb nutzbar.

Wenn die Verschlechterung der Dokumentenqualität kein Problem ist für die Kanzlei, dann kann der Vorschlag zur OCR-Erkennung einfach unberührt bleiben, und die Herstellung der ERVV-Konformität durch OCR-Erkennung und Einbettung von Schriftarten erfolgt im Postausgang, so gut es eben automatisiert möglich ist.

Funktion:

Bei Aufruf des E-Versands ist die Option für ERVV Konformität OCR bearbeiten standardmäßig voreingestellt, sofern ein Empfänger mit Versandweg beA gewählt und das erstellte Dokument Grafiken enthält. Der Anwender kann dies abwählen, wenn das Dokument nicht durchsuchbar gemacht werden muss, z. B. Logos und künstlerisch gestaltete Buchstaben. Sind in dem erstellten Dokument keine Grafiken enthalten, ist die Option nicht gesetzt, kann jedoch optional gewählt werden.

 

Neu:

Im Rahmen der Einführung des KostRÄG 2021 wurde das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz RVG in RA‑MICRO angepasst.

Die anzuwendende Gebührentabelle wird aufgrund des Aktenanlagedatums oder der Leistungszeit automatisch zur Akte vorgeschlagen und kann über eine Auswahlliste geändert werden.

Zweck:

Gebühren können sowohl nach dem neuen RVG als auch tabellenübergreifend abgerechnet werden.

Funktion:

Nach Bestätigen einer Aktennummer aus 2021 wird automatisch die aktuelle Gebührentabelle vorgeschlagen. Nach Bestätigen einer Aktennummer vor 2021 wird die Gebührentabelle bis 12/2020 vorgeschlagen, kann aber bei Bedarf geändert werden. Ausschlaggebend ist immer der Leistungszeitbeginn.

Bei tabellenübergreifenden Abrechnungen wird im Bereich der Tatbestandsauswahl die Option Gebührentatbestände nach RVG nf bereitgestellt, die für diese Abrechnungen genutzt werden kann.

Ist z. B. eine Geschäftsgebühr im Jahr 2020 angefallen, die Verfahrensgebühr aber im Jahr 2021 entstanden, kann mit dieser Option tabellenübergreifend angerechnet und abgerechnet werden.

Ist bei Eingabe der Verfahrensgebühr diese Option gesetzt, wird das aktuelle RVG, gekennzeichnet durch die gelbe Markierung, angewendet.

Neu:

Das Modul Gebühren ermöglicht eine Nachversteuerung von mit 16% USt. vereinnahmten Guthaben (Vorschüssen), die mit einer zu 19% USt. Rechnung verrechnet werden.

Zweck:

Vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 galt ein reduzierter Umsatzsteuersatz von 16%, ab dem 1. Januar 2021 gelten wieder 19%. Wurden Vorschusszahlungen zu 16% USt. vereinnahmt und auf eine Rechnung zu 19% USt. verrechnet, ist eine Nachversteuerung notwendig.

Funktion:

In der Programmfunktion Rechnung RVG werden Gebührenguthaben zu 16% USt. entweder bereits in der Zeile Nachversteuerung vorgeschlagen oder können dort über die Schaltfläche Details ausgewählt werden.

Im Aktenkonto wird daraufhin die Nachsteuer ausgewiesen und in der Buchen-Maske automatisch auf 100% Nachsteuer aufgeteilt. Die Nachsteuer wird daraufhin bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung automatisch übermittelt. Ein Umbuchen ist nicht notwendig.

Weitere Details können den FAQs entnommen werden.