Mit dem RA-MICRO vSystem arbeiten Anwälte und das Kanzleiteam bequem von überall per Fernzugriff auf die Kanzleidaten.

Die erste zu treffende Entscheidung ist, wo die Kanzlei das Herzstück des vSystems, nämlich den vServer, der die vDesktops beinhaltet, primär betreiben möchte: im Rechenzentrum oder in der Kanzlei.

Meist entscheiden sich Kanzleien, die entweder überwiegend externe Mitarbeiter oder mehrere Standorte haben, oder wenn man generell keine größeren Serveranlagen mehr in der Kanzlei haben möchte, für das Rechenzentrum. Im Umkehrschluss, wenn also der Großteil der Mitarbeiter am gleichen Standort arbeitet und nur sporadisch oder vereinzelt Fernarbeitsplätze gewünscht sind, wird der vServer in der Kanzlei betrieben.

Dank des vSystems kann man optional die Vorteile der jeweils anderen, nicht gewählten Variante für sich nutzen. So kann die Kanzlei z. B. bei Betrieb in der Kanzlei, einen sogenannten Redundanz-Server im Rechenzentrum haben, oder entsprechend umgekehrt. Dieser Redundanzserver kann deutlich leistungsschwächer ausgelegt werden, da dieser nur dann zum Einsatz kommt, wenn der Hauptserver – gleich aus welchem Grund – längere Zeit ausfallen sollte.

Variante im Rechenzentrum: Produkte RA-MICRO vCloud Entry ab 98 € je Arbeitsplatz oder vCloud Standard ab 148 € je Arbeitsplatz.

 

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Die vCloud Entry und Standard Produkte enthalten in den vorinstallierten vDesktops neben weiteren Leistungen insbesondere die RA-MICRO Arbeitsplatz Mietlizenz. Des Weiteren die durch RA-MICRO definierten Rechenzentrumsressourcen für ein performantes Arbeiten mit RA-MICRO als auch die notwendigen Microsoft Mietlizenzen für das Windows Server 2019 Betriebssystem, Fernzugriffsrechten sowie für Office 2019 Standard je Benutzer.

Zur Nutzung ist grundsätzlich nur ein Internetanschluss nötig sowie ein PC/Mac/Tablet, der eine sogenannte RDP- und L2TP-VPN-Verbindung beherrscht. Dies sind in der Regel alle aktuellen marktgängigen Windows 10, MacOS, iOS und Android Geräte.

Sofern ein RA-MICRO Datenbestand und ggf. andere bislang in der Kanzlei gespeicherten Daten (z.B. Outlook-Postfächer, EGVP, eigene Dokumente, usw.) vorhanden sind, müssten diese vor einer Weiterarbeit im Rechenzentrum „hochgeladen“ werden. Hier sind wir Ihnen bzw. Ihren Administratoren gerne behilflich. Auf den lokalen Arbeitsplätzen wird anschließend RA-MICRO deinstalliert und über den Fernzugriff (RDP) auf den vDesktops weitergenutzt.

Variante in der Kanzlei: Produkt RA-MICRO CAL Lizenz 10 € je genutztem RA-MICRO Arbeitsplatz auf dem vServer als Upgrade auf die laufenden RA-MICRO Entgelte.

Hier wird der von RA-MICRO vorinstallierte kostenlose vServer auf einem vorhandenen leistungsfähigen physischen Server „eingehängt“ (Download: https://wissenspool.ra-micro.de/inbetriebnahmevserver). Eine Darstellung der notwendigen Server-Ressourcen und -konfigurationen, sowie weitere technische Hinweise finden Sie hier: https://wissenspool.ra-micro.de/cloud.

Zum Betrieb des vServers wird eine Funktion namens Hyper-V vorausgesetzt, die kostenlos bei Windows Server 2016 oder 2019 Betriebssystemen enthalten ist. Für bis zu 3 AP (bis zu 5 AP erweiterbar) hat sich der HP EliteDesk G5 800 bewährt. Dies ist ein leistungsfähiger Mini-PC, der einfach per LAN-Kabel ins bestehende Netzwerk entweder im Server-Raum oder als „All-in-One-Fassung“ als Arbeitsplatzgerät hinzugefügt wird. Dieser stellt auf dem der vServer sofort vDesktops performant zur Verfügung, ohne größere Anpassungen vornehmen zu müssen.

Damit man von außen auf die vDesktops zugreifen kann, muss am Internetrouter eine Einstellung vorgenommen werden, sodass die Fernzugriffsanfragen, z. B. der Mitarbeiter im Homeoffice aus dem Internet sicher zum vServer bzw. vDesktop des Mitarbeiters in der Kanzlei geleitet werden. Falls die Kanzlei keine feste IP-Adresse besitzt, sind Drittanbieter-Dienste wie z. B. der kostenlose DynDNS sinnvoll, die mit den gängigen Routern verbunden werden können. Auf den Fernzugriffs-PCs müssen die Verbindungsdaten (Internetadresse, Benutzername, Passwort) hinterlegt werden. Diese Einrichtungspunkte sind i. d. R. problemlos per Fernwartung möglich.

Die Internetgeschwindigkeit der Kanzlei als auch des Homeoffices sollte jeweils mind. 2 Mbit/s je Person und Richtung (hochladen ins und herunterladen aus dem Internet) betragen. Ist dies im Einzelfall nicht vorhanden, stellt dies keinen zwingenden Hinderungsgrund für die Fernverbindung dar, es kann aber bedeuten, dass einige spezielle Funktionen wie z. B. Diktieren oder Spracherkennung über die Fernverbindung nicht fehlerfrei erfolgen, oder Hochladevorgänge z.B. von entfernt eingescannten oder auszudruckenden Dateien länger als gewohnt dauern.

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